IHK Mittleres Ruhrgebiet zu Bochum
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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Stadtportrait Bochum
Bochum - Gesamtstadt


1. Die Lage im Raum

Die Stadt Bochum gehört zum Ballungskern des südlichen Ruhrgebiets und umfaßt nach drei Eingemeindungsphasen rd. 390.000 Einwohner auf einer Fläche von rd. 145 qkm.
Die Anbindung an das Fernstraßennetz ist geprägt durch die das Stadtgebiet querenden Bundesautobahnen A43, A44 und A430, so daß sowohl in der Nord-Süd- als auch in der Ost-West-Richtung überregionale Verkehrsverbindungen bestehen. Diese Einschätzung gilt auch für das Schienennetz mit Anschluß an die IC-Bundesbahnstrecke Essen-Bochum-Dortmund sowie die regionalen Verkehrsverbindungen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr mit S-Bahnlinien, DB-Nahverkehrslinien und einem städtischen Stadtbahn-/Straßenbahnnetz.


2. Landesplanung

Im Bereich der zentralen Orte ist Bochum als Oberzentrum mit 0,50 – 0,75 Mio. Einwohnern im Oberbereich ausgewiesen, der neben Bochum die Städte Herne, Hattingen und Witten (ambivalent nach Bochum und Dortmund orientiert) umfaßt. Die Stadt wird flankiert von den beiden größeren Oberzentren Essen und Dortmund, so daß hinsichtlich der Einkaufsbeziehungen in der Region starke Konkurrenzierung vorgegeben ist.
Auf der Grundlage des landes- und regionalplanerischen Zielvorstellungen konkretisiert das „Räumliche Ordnungskonzept“ der Stadt Bochum als Hauptziele der Stadtentwicklung eine intensivere Nutzung vorhandener Bauflächen, die Konzentration der Siedlungsentwicklung auf Schwerpunkte und Achsen, den Aufbau von Schnellbahnnetzen mit Haltestellen in den Siedlungsschwerpunkten bzw. Stadtteilzentren sowie eine Mischnutzung mit hohen Wohnanteilen in ausgewiesenen Standortbereichen.


3. Bevölkerungsentwicklung und –verteilung

Seit rd. 10 Jahren ist die Einwohnerzahl der Stadt Bochum rückläufig. Sie ist von einem Höhepunkt um die 410.000 Einwohner mittlerweile auf rd. 390.000 Einwohner geschrumpft. Die absoluten Einwohnerverluste lassen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Auslastung der einzelhandelsbezogenen Infrastruktur vermuten. Diese Tendenz wird auch in den nächsten Jahren im Zuge der Counter-Urbanization anhalten, wenn auch in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich ausgeprägt. V.a. der Bochumer Süden dürfte seine Einwohnerzahl stabil halten wenn nicht sogar steigern.


4. Freizeitqualität

Aufgrund von standortprägenden industriellen Ansiedlungen früherer Jahre hat Bochum als Teil des Ruhrgebietes einen schwierigen Ruf als Arbeiter- und Kohlenstadt. Dieser ist aufgrund der Umstrukturierung der heimischen Wirtschaft aber längst überholt. Im Kulturbereich, insbesondere durch das breite Kinoangebot und den Ruf des Bochumer Schauspielhauses, liegt die Stadt Bochum aber gut platziert. Dies gilt auch für den Bereich „Treffen und Erleben“ sowie den Sportbereich, so daß eine Reihe positiver Standortfaktoren vorliegen.


5. Struktur der Einzelhandelsbetriebe

Im Stadtgebiet von Bochum sind knapp 3.100 Einzelhandels- und Ladenhandwerksbetriebe ansässig, die stärkste Verdichtung ist mit knapp 600 Betrieben im Gleisdreieck zu finden, gefolgt von Wattenscheid-Mitte mit rd. 300 Betrieben.
An der Gesamtfläche von rd. 560.000 qm Verkaufsfläche haben folgende Geschäftsagglomerationen die größten Anteile:

- Bochum-Innenstadt: rd. 136.000m²

- Ruhrpark-EKZ: rd. 140.000 m²

- EKZ Hannibal: rd. 30.200 m²

- Wattenscheid-Mitte:rd. 26.800 m²

- Linden-Zentrum: rd. 14.100 m²


Bochum-Innenstadt

Die stadtstrukturell durch Bahnanlagen begrenzte Flächenausdehnung der Bochumer Innenstadt bedingt, dass das innerstädtische Hauptgeschäftszentrum durch die vorhandenen Gleisanlagen bestimmt wird. Die Hauptintensitätszone des City-Einkaufsbereichs erstreckt sich innerhalb des Innenrings (Süd-, West-, Nord-, Ostring) mit einer deutlichen Betonung der Nord-Süd-Achse auf der Kortumstraße.

Im Jahr 2001 waren in der Bochumer Innenstadt ca. 500 Einzelhandelsbetriebe ansässig, die auf einer Verkaufsfläche von ca. 136.000 m2 einen Umsatz von 957 Mio. DM erwirtschafteten. Knapp über die Hälfte der gesamtstädtischen Verkaufsfläche wird von Einzelhandelsgroßbetrieben belegt. Etwa ein Fünftel der Gesamtverkaufsfläche in Bochum entfällt auf die City.

Die Hauptgeschäftszone bildet als Funktionsachse der City die fußläufige Kortumstraße, die als 1A-Lage einzustufen ist und mit hohen Passantenfrequenzen über einen geschlossenen Geschäftsbesatz verfügt. Eine Ausnahme bildet der südliche Abschnitt der Kortumstraße, der vom innerstädtischen Hauptgeschäftszentrum durch die stark frequentierte Verkehrsader des Südrings getrennt ist.

Zentrale Einzelhandelseinrichtungen im Bereich der Kortumstraße bilden die Einkaufscenter "CITY-POINT / DREHSCHEIBE", attraktive großflächige Filialisten wie die Mayersche Buchhandlung und das Schuhhaus Görtz im Gebäude des ehemaligen Kaufhauses KORTUM sowie große Textil- und Bekleidungshäuser, wie z.B. BALTZ, C & A und SINN-LEFFERS. Im nördlichen Bereich der Kortumstraße sorgen mittlere und kleinere attraktive Fach- und Spezialgeschäfte ebenfalls für eine bemerkenswerte Passantenfrequenz.

Die übrigen Einkaufsbereiche der Bochumer City weisen zwar geringere Passantenfrequenzen als die 1A-Lage der Kortumstraße auf, übernehmen aber wichtige Ergänzungsfunktionen innerhalb der City. So wird die Hauptintensitätszone des innerstädtischen Geschäftszentrums westlich der Hans-Böckler-Straße mit zentralen öffentlichen Einrichtungen bestimmt. Die Ost-West-Achse wird im Wesentlichen durch die Bongardstraße/ Massenbergstraße gebildet, die auf der Innenseite zum Haupteinkaufsgebiet ebenfalls über einen geschlossenen Einzelhandelsbesatz verfügt.Von besonderer Bedeutung sind in diesem Bereich die Stadtbad-Galerie sowie die Sparkassen-Galeria.

Im Quartierbereich Hellweg/ Huestraße, der den Kernbereich der Bochumer Innenstadt mit dem Hauptbahnhof verbindet, befinden sich höherwertige Einzelhandelseinrichtungen mit zahlreichen Fachgeschäften der Textil- und Bekleidungsbranche, welche die innerstädtischen Großbetriebe des Einzelhandels ergänzen.


Stadtportrait Wattenscheid-Mitte


Die Einzelhandelssituation des Stadtteilzentrums Wattenscheid-Mitte wird geprägt durch die Nähe zu den Oberzentren Bochum und Essen sowie dem flankierenden Mittelzentrum Gelsenkirchen. Es gibt einen gewachsenen innerstädtischen Bereich und weitere Nahversorgungszentren in den einzelnen Stadtteilen wie Wattenscheid-Günnigfeld oder Wattenscheid-Höntrop.

Der statistische Bezirk Wattenscheid-Mitte stellt mit ca. 41.068 qm den Schwerpunkt des Einzelhandels in Wattenscheid, wobei das innerstädtische Haupteinkaufsgebiet mit ca. 26.809 qm die stärkste räumliche Verdichtung des Einzelhandels darstellt.

Das Einkaufsgebiet Wattenscheid-Mitte orientiert sich entlang der Hoch- und Oststr., wobei westlich des August-Bebel-Platzes im mittelalterlichen Kern von Wattenscheid sich eine Fußgängerzone bis in die Seitenstraßen erstreckt und seinen Abschluss am Alten Markt findet. In der ca. 400 m langen Fußgängerzone erreicht der Geschäftsbesatz seine größte Dichte, der Geschäftsbereich entlang der Hochstraße zieht sich aber noch weitere 600 m. Am Alten Markt befindet sich das einzig größere, im Moment leer stehende Kaufhaus, ansonsten finden sich v.a. kleinere Geschäfte des täglichen und mittelfristigen Bedarfs.

Das Einkaufszentrum Wattenscheid-Mitte ist ein gewachsenes Zentrum und bildete die Innenstadt der bis zur Gebietsreform 1975 eigenständigen Stadt Wattenscheid. Im Zuge der Eingemeindung wurde daraus ein wichtiges Stadtteilzentrum zur nahen und mittleren Versorgung der Wattenscheider Bevölkerung.

 http://www.bochum.de

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